Philosophie

Handwerk, Erfahrung und Spürsinn

Wir stellen leckere Trinkweine her, die darauf warten, verköstigt zu werden. Zahlreiche Handwerksstunden verbringen wir hierfür in unseren Weinbergen. Die Natur stellt uns jedes Jahr vor neue Herausforderungen. Basierend auf Erfahrung, Inspiration und Innovation meistern wir diese. Jedes Jahr erzählt eine neue Geschichte. Wir sind gespannt auf die Nächste.

Von der Ernte bis zur Verköstigung

Weinprinzessin Karin I., Karin Eckert, Freude, Lachen, Ich liebe Wein, Spaß, Schönheit, Jung und Dynamisch, Wein-Majestät.

Unsere Weine werden nicht im Keller gemacht, sie wachsen im Weinberg.

Die Qualität unserer Weine und seiner Aromen erschaffen wir im Weinberg. Mit viel Einsatz und in schonendem Umgang mit der Natur versuchen wir, gesunde und vollreife Trauben zu erzeugen. Dabei achten wir auf den richtigen Einsatz von Technik und Innovation. Ein hohes Maß an Handarbeit und stete Kontrolle ist zudem erforderlich. Jedes Jahr wägen wir das richtige Maß an Bodenbearbeitung, Ausdünnung und Rückschnitt mit frischem Augenmaß ab und evaluieren neu. Letztlich hängt die Güte unserer Jahrgänge vom Grad der Ausreife, der Traubenfäule und vom Zeitpunkt und der Art der Lese ab. Dieses Zusammenspiel gilt es zu beherrschen.

Mit unserer Natur müssen wir achtsam umgehen und sie entsprechend würdigen. Wir sind verantwortlich für die Zukunft der nächsten Generationen.

Wir als Weinbauern können unseren Beitrag hierzu leisten. Denn wir wollen weiterhin qualitativ hochwertige und gesunde Lebensmittel erzeugen. Dies bedingt gesunde Weinreben, Nutzpflanzen und Tiere in den Weinbergen. Mit viel Fleiß und Einsatz versuchen wir daher jedes Jahr, einen nachhaltigeren Weinbau umzusetzen. Beispielsweise setzen wir sortenreichere Begrünungspflanzen in unseren Altanlagen ein.
Diese fördern und stabilisieren durch ihre tiefe Durchwurzelung die Bodenstruktur und setzen Nährstoffe frei. Der Anbau von Leguminosen bindet Stickstoff aus der Luft und trägt zur Versorgung der Rebe bei, wodurch wir fast gänzlich auf Mineraldünger verzichten können. Aufgrund der geringen Niederschlagsmenge in Rheinhessen können wir bei unseren Junganlagen jedoch nicht die gleiche Begrünung vornehmen, da diese sonst in Wasserkonkurrenz zu den Jungreben treten würden. Hier begrünen wir beispielsweise nur jede zweite Reihe. Falls Sie durch unsere Ebersheimer Weinberge spazieren sollten, achten Sie auf diesen kleinen Unterschied. Die Unterstockpflege ist bei uns zudem glyphosat-frei: Mit der Rollhacke öffnen wir den Boden und verschütten die Unkräuter unter dem Stock, um deren Wachstum zu hemmen und keine Konkurrenz zur Rebe darzustellen.

Der Wein ist das Spiegelbild seines Erzeugers und Betreuers.

Für einen guten Wein bedarf es eines guten Weinbauers und eines guten Kellermeisters. Im Laurentiushof sind dies Jörg und Markus Eckert. Beide versuchen jedes Jahr, Ihre Weinberge bestmöglich zu pflegen und zu bearbeiten. Die Natur lässt sich jedoch nicht planen. Sei es starker Regen, Hagel oder andauernde, große Hitze - sie stellt die Beiden regelmäßig vor große Herausforderungen. Hier braucht es starke Nerven und das richtige Gespür.

Mainz - Ebersheim